Was verrät das Portfolio eines Hochzeitsfotografen?

Wie erhalte ich die Sicherheit, dass mein Hochzeitsfotgraf auch wirklich sein Handwerk versteht und dass er auf meiner Hochzeit alles perfekt festhalten kann? Wenn Euch die Bilder eines Hochzeitsfotografen auf seiner Website gefallen, ist das ein guter Ausgangspunkt für die genauere Beschäftigung mit seinem Werk.

Konstanz und Vielseitigkeit sind die Zauberworte. Zeigen die Bilder einen Stil oder wirken die Fotos wie von mehreren verschiedenen Fotografen? Jede Hochzeit ist anders und trotzdem erkennt man bei reifen Fotografen durchgängig ihre „Handschrift“. Es ist sinnvoll, hier die Website und den Blog zu berücksichtigen, da man so nicht nur ein „Best of“ beurteilt, sondern die Konstanz über mehrere Hochzeiten betrachten kann.

Für meine Brautpaare und mich ist hierbei wichtig, dass der Stil einfach zeitlos ist. Denn so kann man sich diese Bilder auch in 20 Jahren noch mit Freude und ein bisschen stolz ansehen. Kurzfristige Trends und Moden, die es auch in der (Hochzeits-)fotografie gibt, stehen diesem Ansatz entgegen.

Die Menge der Bilder, die echte Momente zeigen, ist dabei ein Zeichen, dass es sich um Fotos handelt, die bei echten Hochzeiten entstanden sind. Denn die Aussagekraft von Bildern eines Workshops oder eines „Styled Shoots“ ist für die eigenen realen Hochzeitsbilder sehr gering.

Ohne seine Konstanz zu verlieren, sollte der Fotograf auch seine Vielseitigkeit zeigen. Ein paar Fragen helfen, das Portfolio im Sinne der Vielseitigkeit und seiner „Echtheit“ einzuordnen:
Zeigt der Fotograf verschiedene Brautpaare? Seht Ihr in seinem Portfolio nicht nur ein paar Schnappschüsse, sondern viele der wichtige Schlüsselmomente?

Werden auch Bilder in schwierige Lichtverhältnisse gezeigt? Gibt es Fotos bei gleißender Sonne zu Mittag und bei dunkle Verhältnisse? Letztere Bilder sind für Euch sehr interessant, denn sie zeigen, wie der Fotograf mit Blitz umgehen kann. Das ist eine Fähigkeit, die erfahrungsgemäß noch nicht jeder „available-light“ Fotograf erlernt hat. Aber was macht man dann in der Nacht, wenn kein natürliches Licht vorhanden ist? Oder wie fotografiert man die wichtigen Moment bei den emotionalen Reden und Ansprachen, wenn kaum ausreichend Licht und schon gar kein gutes Licht vorhanden ist?

Schließlich rundet Bilder bei Regen oder Portraits in Innenräumen, weil es draußen gerade stürmt, das Portfolio ab.

All diese Situationen können auf einer Hochzeit passieren und sie sind nicht der Untergang 😊 Aber der Fotograf muss damit umgehen können und das muss er mit seinem Portfolio beweisen. Wenn man sicher gehen will, dass die eigenen Hochzeitsfotos gelingen, verrät einem das Portfolio des Fotografen auf den zweiten Blick sehr viel. 

 

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